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Produktinformationen "Parallels Desktop 18 MAC"

Parallels Desktop 18 MAC

Parallels 18 stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Virtualisierungstechnologie dar, da es Windows 11 nahtlos auf Apple-Geräten mit M2-Chips ausführen kann. Seit 2005 war Parallels Desktop die erste Software, die Windows auf Macs virtualisieren konnte, und hat diese Führungsposition durch kontinuierliche Entwicklung beibehalten. Zunächst sollten Nutzer wissen, dass Parallels Desktop 18 speziell für macOS Ventura optimiert wurde und die neuesten Apple M-Serie-Chips unterstützt, was die Leistung und Benutzererfahrung erheblich verbessert.

Außerdem ermöglicht Parallels Desktop 18 Benutzern, Windows-Anwendungen nahtlos neben macOS auszuführen, wodurch die Notwendigkeit eines separaten Windows-PCs entfällt. Die Software unterstützt jedoch nicht nur Windows, sondern auch verschiedene Linux-Distributionen wie Ubuntu, Fedora, Debian und Kali, die sowohl auf Apple M1- als auch auf M2-Chips ausgeführt werden können. Allerdings gibt es bei der ARM-Version von Windows 11 Einschränkungen hinsichtlich der Hardware- und Softwarekompatibilität, insbesondere bei DirectX 12-basierten Anwendungen, was für Spiele und Multimedia von entscheidender Bedeutung ist. Trotz dieser Herausforderungen können Benutzer Tausende von Windows-Anwendungen ausführen, einschließlich Microsoft Office und grafikintensiver Programme, ohne erhebliche Leistungseinbußen.

Parallels 18 bringt Windows 11 auf M2-Macs zum Laufen

Mit Parallels Desktop 18 wurde ein entscheidender Durchbruch erzielt: Es ist die erste von Microsoft autorisierte Lösung für die Integration von Windows 11 Pro und Enterprise auf Macs mit M1-, M2- und M3-Chips. Diese offizielle Anerkennung bietet Nutzern die Sicherheit, dass die Kompatibilität umfassend getestet wurde und optimal mit Windows 11 auf Macs mit Apple Silicon funktioniert.

Was bedeutet die Unterstützung für Apple Silicon?

Für Besitzer von Macs mit Apple Silicon bedeutet dies, dass sie nun offiziell ARM-Versionen von Windows 11 in einer virtuellen Maschine ausführen können. Parallels Desktop 18 wurde speziell für die Architektur der M-Serie-Chips optimiert und nutzt deren Leistungsfähigkeit vollständig aus. Bemerkenswert ist, dass auf Mac-Computern mit ProMotion-Display Windows automatisch Änderungen der Bildwiederholfrequenz übernimmt, wenn diese in macOS geändert werden.

Darüber hinaus wurde der Parallels Tools-Treiber, der für die Shared Folders-Funktionalität verantwortlich ist, auf die ARM-Architektur umgestellt. Dies gewährleistet eine verbesserte Kompatibilität mit Intel-Programmen in Windows, die auf Macs der Apple M-Serie laufen. Allerdings unterstützt Parallels auf Apple Silicon-Macs ausschließlich ARM-Versionen von Betriebssystemen, während auf Intel-Macs nur x86-Versionen laufen.

Welche Vorteile bietet die ARM-Version von Windows 11?

Die ARM-Version von Windows 11 bietet auf M2-Macs mehrere Vorteile, hat jedoch auch einige Einschränkungen. Zu den Vorzügen gehören:

  • Hohe Leistung durch direkte Nutzung der M-Chip-Architektur

  • Offiziell von Microsoft autorisierte Lösung mit entsprechendem Support

  • Erfüllung strenger Sicherheits- und Compliance-Standards mit virtuellen TPM-Chips und Secure Boot-Technologien

Allerdings gibt es einige funktionale Beschränkungen. Die ARM-Version von Windows 11 kann bestimmte Hardware-, Spiel- und App-Typen nur eingeschränkt nutzen, insbesondere solche, die auf DirectX 12 basieren. Zudem werden Funktionen, die auf verschachtelter Virtualisierung basieren, nicht unterstützt, darunter Windows Subsystem for Android, Windows Subsystem for Linux, Windows Sandbox und die virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS).

Wie funktioniert die Integration mit macOS Ventura und Sequoia?

Parallels Desktop 18 unterstützt macOS Ventura vollständig, sodass Nutzer ihre Mac-Computer (sowohl mit Apple M-Serie-Chips als auch mit Intel-Prozessoren) problemlos aktualisieren können. Auf Mac-Computern mit Chips der Apple M-Serie wurde die Möglichkeit hinzugefügt, macOS Ventura VM im Wiederherstellungsmodus zu starten und den Systemintegritätsschutz zu deaktivieren.

Für die Netzwerkintegration wurde die Funktion "Network Conditioner" eingeführt, mit der verschiedene Netzwerkbedingungen in der virtuellen Maschine konfiguriert werden können. Zudem wurde die Möglichkeit hinzugefügt, die Windows 11-Edition vor der Installation über das produktinterne Angebot auszuwählen. Dies erleichtert den Einrichtungsprozess erheblich.

Die bevorzugte Kundenerfahrung besteht darin, 64-Bit-ARM-Apps auszuführen, aber Benutzer können auch Apps in x64- oder x86-Emulation auf Mac M1-, M2- und M3-Computern verwenden. Dies bietet maximale Flexibilität bei der Auswahl der benötigten Anwendungen.

Parallels Desktop 18 verbessert Leistung und Kompatibilität

Parallels Desktop 18 führt zahlreiche technische Verbesserungen ein, die sowohl die Leistung als auch die Kompatibilität zwischen Windows und macOS erheblich steigern. Die neue Version bietet optimierte Ressourcennutzung und verbesserte Integration zwischen den Betriebssystemen.

Coherence-Modus und nahtloses Arbeiten

Der Coherence-Modus ermöglicht es Benutzern, Windows-Anwendungen so zu verwenden, als wären sie native Mac-Programme. Dadurch wird ein gleichzeitiges Arbeiten mit Windows- und Mac-Anwendungen möglich, ohne zwischen zwei separaten Desktops wechseln zu müssen. In diesem Modus werden die meisten Parallels-Steuerelemente ausgeblendet, mit Ausnahme des Parallels-Symbols in der macOS-Menüleiste und des Windows-Anwendungsordners im Dock. Das Windows-Startmenü bleibt über das Windows-Dock-Symbol zugänglich.

Parallels 18 behebt außerdem kritische Probleme des Coherence-Modus, die in früheren Versionen mit macOS Ventura auftraten. Beispielsweise wurden Fehler beim Verschieben von Windows-Apps zwischen Fenstern im Stage Manager beseitigt und die Funktionalität des Windows-Startmenüs im Coherence-Modus mit aktiviertem Stage Manager wiederhergestellt.

Unterstützung für DirectX und grafikintensive Anwendungen

Bei der Grafikleistung setzt Parallels Desktop 18 auf eine optimierte Ressourcenverwaltung. Besonders auf Macs mit Apple-Silicon-Chips wird der Systemspeicher für Grafikleistung genutzt, um ein optimales Erlebnis mit virtuellen Maschinen zu ermöglichen. Dadurch können auch anspruchsvollere Anwendungen flüssiger ausgeführt werden.

Der automatische Ressourcenmanager, der seit Parallels Desktop 17 verfügbar ist, wurde in Version 18 weiter verbessert. Diese Funktion bewertet die Mac-Hardware vor dem Start einer virtuellen Maschine und weist automatisch die notwendigen Ressourcen zu, um eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten.

Optimierung für macOS Ventura und Windows 11

Parallels Desktop 18 löst zahlreiche Kompatibilitätsprobleme zwischen macOS Ventura und Windows 11. Zu den bemerkenswerten Verbesserungen gehören:

  • Die Behebung von Boot-Camp-Virtualisierungsproblemen

  • Korrektur von Bluetooth-Kompatibilitätsproblemen

  • Fehlerbehebungen für Kontextmenüs in Microsoft Office-Anwendungen

  • Verbesserte Funktionalität beim Erstellen von Verknüpfungen auf dem gemeinsam genutzten Desktop

Für eine optimale Leistung empfiehlt Parallels die Verwendung des automatischen Ressourcenmanagers oder eine manuelle Konfiguration, bei der etwa die Hälfte der verfügbaren CPU-Kerne der virtuellen Maschine zugewiesen wird. Zudem wird für ältere Macs mit Festplattenlaufwerken (HDD) dringend der Wechsel zu einer SSD empfohlen, was die Leistung erheblich verbessern kann.

Welche Systemanforderungen gelten für Parallels 18?

Die technischen Anforderungen für Parallels 18 variieren je nach Einsatzzweck und Mac-Hardware. Für eine fundierte Kaufentscheidung sind diese Spezifikationen entscheidend.

Mindestanforderungen an RAM, Speicher und Prozessor

Für grundlegende Anwendungen wie Microsoft Office oder Buchhaltungssoftware genügen bereits 4 GB RAM. Allerdings werden für grafikintensive Aufgaben und den Betrieb mehrerer virtueller Maschinen mindestens 16 GB RAM empfohlen. Bei der Installation benötigt Parallels Desktop 18 selbst nur 600 MB Speicherplatz, jedoch muss zusätzlicher Platz für das Gastbetriebssystem eingeplant werden – mindestens 16 GB für Windows 11.

Bezüglich der Prozessoranforderungen unterstützt Parallels 18 ein breites Spektrum: Auf der Apple-Seite werden alle M1-, M2- und M3-Chips unterstützt, während bei Intel-Macs Core i5-, Core i7-, Core i9-, Core M- oder Xeon-Prozessoren kompatibel sind. Für optimale Leistung wird zudem ein SSD-Laufwerk dringend empfohlen.

Unterschiede zwischen Intel- und M1/M2/M3-Macs

Der fundamentale Unterschied besteht in der Architektur der unterstützten Gastbetriebssysteme. Auf Apple Silicon-Macs können ausschließlich ARM-Versionen von Betriebssystemen ausgeführt werden, während Intel-Macs nur x86-Versionen unterstützen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungen.

Darüber hinaus nutzen Macs mit Apple-Chips den Systemspeicher für die Grafikleistung, wodurch eine optimierte Ressourcenverwaltung möglich wird. Bei der Grafik unterstützen Intel-Macs Intel-, AMD Radeon- oder NVIDIA-Grafikkarten, während bei Apple Silicon naturgemäß die integrierte Grafikeinheit verwendet wird.

Unterstützte Gastbetriebssysteme (Windows, Linux, macOS)

Für Apple Silicon-Macs werden folgende ARM-basierte Betriebssysteme unterstützt:

  • Windows 11 Pro und Enterprise Editionen (empfohlen)

  • Windows Server 2025 (bei Veröffentlichung)

  • Diverse Linux-Distributionen wie Ubuntu 24.04/23.04/22.04, Fedora Workstation 41/40/39, Red Hat Enterprise Linux 9, Debian GNU/Linux 12/11 und Kali Linux

  • macOS Monterey, Ventura, Sonoma und Sequoia als In-App-Download

Für Intel-Macs ist die Liste umfangreicher und umfasst x86-Versionen von Windows 11, 10, Windows Server 2025/2022/2019/2016 sowie zahlreiche Linux-Distributionen. Die Unterstützung für ältere Windows-Versionen wie 8/8.1, 7, Vista, XP und 2000 ist jedoch eingeschränkt.

Welche Lizenzmodelle und Versionen gibt es?

Parallels Desktop 18 bietet verschiedene Lizenzmodelle, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Von der einfachen Heimnutzung bis hin zu professionellen Anforderungen deckt die Software ein breites Spektrum ab.

Standard, Pro und Business im Vergleich

Die Standard Edition richtet sich an Heimanwender und persönliche Nutzung. Sie bietet grundlegende Funktionen wie 8 GB virtuellen RAM, 4 virtuelle CPUs und ermöglicht das Ausführen von Windows-Anwendungen sowie Linux und macOS in einer virtuellen Maschine. Außerdem beinhaltet sie unbegrenzten Telefon- und E-Mail-Support.

Die Pro Edition wurde speziell für Entwickler, Web- und Grafikdesigner sowie Power-User konzipiert. Im Gegensatz zur Standard-Version unterstützt sie bis zu 128 GB virtuellen RAM und 32 virtuelle CPUs pro virtueller Maschine. Zudem bietet sie erweiterte Funktionen wie:

  • Verschachtelte Virtualisierung für WSL 2 und Docker

  • Verknüpfte Klone für bequemes Testen und Entwickeln

  • Einen erweiterten Netzwerk-Editor für Konnektivitätstests

  • Unterstützung für Debug-Optionen und SSH-Sitzungen

Die Business Edition kombiniert alle Funktionen der Standard- und Pro-Edition und erweitert diese um unternehmensfreundliche Funktionen wie einheitliche Volumenlizenzschlüssel, Zugriff auf ein Lizenzportal und die Möglichkeit, Unterlizenzschlüssel zu erstellen.

Systemanforderungen

Unabhängig von der Edition benötigt Parallels Desktop 18 mindestens 4 GB RAM und 600 MB Speicherplatz für die Installation, plus zusätzlichen Speicherplatz für das Gastbetriebssystem (mindestens 16 GB für Windows). Für grafikintensive Anwendungen werden allerdings 16 GB RAM oder mehr empfohlen.

Parallels 18 Education und Sonderangebote

Für Bildungseinrichtungen bietet Parallels eine spezielle Education Edition, die alle Funktionen der Pro-Version enthält. Diese ist für Studenten und Lehrkräfte zu vergünstigten Konditionen erhältlich. Besonders erwähnenswert ist das neue KI-Paket für Entwickler und den Bildungsbereich, das bis zum 31.12.2025 zum Download verfügbar ist.

Außerdem gibt es zeitlich begrenzte Sonderangebote, bei denen Nutzer erheblich sparen können. Ein Beispiel dafür ist das Angebot der Standard-Version mit einer Ersparnis von bis zu 62% gegenüber dem regulären Preis.

Parallels 18 als Brücke zwischen Windows 11 und Apple Silicon

Parallels Desktop 18 stellt zweifellos einen Meilenstein für Mac-Nutzer dar, die Windows-Anwendungen benötigen. Die offizielle Autorisierung durch Microsoft für die Ausführung von Windows 11 auf Apple Silicon-Chips verleiht dem Produkt zusätzliche Glaubwürdigkeit und Sicherheit. Besonders bemerkenswert erscheint die Optimierung für die M-Serie-Chips, wodurch Leistungseinbußen minimiert werden.

Der verbesserte Coherence-Modus ermöglicht gleichzeitig eine nahtlose Integration von Windows-Anwendungen in die macOS-Umgebung. Nutzer müssen daher nicht mehr zwischen zwei Betriebssystemen wechseln, sondern können Programme beider Welten nebeneinander verwenden. Allerdings bleiben trotz aller Fortschritte einige Einschränkungen bestehen, etwa bei DirectX 12-basierten Anwendungen oder virtualisierungsbasierten Funktionen wie Windows Subsystem for Android.

Die Wahl zwischen Standard-, Pro- und Business-Edition hängt maßgeblich vom individuellen Anwendungsfall ab. Gelegenheitsnutzer finden in der Standard-Edition alle wesentlichen Funktionen, während Entwickler und Unternehmen von den erweiterten Möglichkeiten der höheren Editionen profitieren. Zusätzlich bieten die Bildungslizenzen attraktive Konditionen für Studenten und Lehrkräfte.

 

Abschließend lässt sich festhalten, dass Parallels Desktop 18 die Lücke zwischen Apple- und Microsoft-Ökosystemen effektiv schließt. Die Software ermöglicht Mac-Nutzern den Zugriff auf Windows-Programme, ohne auf ein zweites Gerät angewiesen zu sein. Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung dürften zukünftige Versionen die verbleibenden Kompatibilitätshürden weiter abbauen und das Nutzererlebnis noch reibungsloser gestalten.

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